Preisträgerin DMW 2012

 

Kategorie: Saxophon solo

 

Honorarzuschuss

für Solokonzerte mit professionellen deutschen Orchestern: bis 750 €

www.musikrat.de/dmw-kuenstlerliste

 

Preisträgerin des DMW 2012

Kategorie: Saxophon solo

Asya Fateyeva

Foto: Gela Megrelidze
Foto: Gela Megrelidze

 

ASYA FATEYEVA: Auszeichnung der Preisträger-CD des DMW

mit dem ECHO Klassik 2016 - Nachwuchskünstler des Jahres >>

 

Asya Fateyeva, 1990 auf der Krim geboren, widmet sich als klassische Saxophonistin einem breiten Repertoire. Dazu gehören neben Originalwerken für ihr Instrument auch Werke aus dem Barock, der Klassik und der Romantik. Die junge Musikerin besitzt einige Erfahrung im Adaptieren von Kompositionen für ihr Instrument. Asya Fateyeva strebt danach, dem klassischen Saxophon einen noch selbstverständlicheren Platz im Musikleben zu erobern. Als Tenorsaxophonistin gehört sie als ständiges Mitglied zum renommierten Alliage Quartett. Seit 2014 unterrichtet die Wahl-Hamburgerin als Dozentin klassisches Saxophon an der Musikhochschule Münster.

 

Die Liste ihrer Auszeichnungen und Stipendien ist lang. Asya Fateyeva errang neben dem 3. Preis beim Internationalen Adolphe-Sax-Wettbewerb 2014 zuvor etliche erste Preise bei Wettbewerben in Russland, Frankreich und Deutschland. 2006 siegte sie etwa auf Bundesebene bei „Jugend musiziert“. 2012 schließlich erhielt sie den ersten Preis beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn. Seit 2006 ist die vielfach Ausgezeichnete Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben und bekam in diesem Rahmen das Gerd-Bucerius-Förderstipendium der ZEIT-Stiftung. In 2015 wurde Asya Fateyeva der mit 10.000 Euro dotierte Berenberg Kulturpreis verliehen.

 

Asya Fateyeva spielte bereits mit zahlreichen Orchestern. So etwa unter der Leitung von Vladimir Fedoseyev mit den Wiener Symphonikern im Musikverein Wien. Mehrfach musizierte sie mit den Moskauer Virtuosen unter Leitung von Vladimir Spivakov. Sie gastierte außerdem bei dem Tschaikowski Rundfunksymphonieorchester und der Ukrainischen Nationalphilharmonie, bei dem Staatlichen Sinfonieorchester Istanbul und dem Symphonieorchester Giuseppe Verdi Milano. Hinzukommen Auftritte mit Orchestern aus Bochum, Bonn, Frankfurt/Oder und Kassel. Großen Anklang fanden ihre Konzerte bei Festivals in Colmar, Fermo, Köln, Moskau und Sankt Petersburg sowie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Musikfest „Spannungen“ in Heimbach.

 

Ihre Ausbildung vereint die russische Tradition des seelenvollen Musizierens mit der klassischen Schule des französischen Saxophon-Spiels. Nach zwei Jahren als Jungstudentin bei Professor Daniel Gauthier an der Hochschule für Musik in Köln begann Asya Fateyeva mit 17 Jahren ihr reguläres Studium dort in der Klasse des namhaften Franko-Kanadiers. Studienaufenthalte in Frankreich unter anderem bei Claude Delangle in Paris und Jean-Denis Michat in Lyon gaben wichtige Impulse. Zurzeit vervollkommnet sie ihre Ausbildung im Aufbau-Studiengang Kammermusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Professor Niklas Schmidt: im Duo mit Valeria Myrosh am Klavier.

 

Die Basis ihrer Ausbildung bildet der Musikunterricht in ihrer Kindheit und Jugend: Als Sechsjährige begann die Tochter eines Profi-Fußballers mit Klavierunterricht bei Valentina Nikishina, mit zehn Jahren brachte ihr Lilija Russanowa die Tradition der französischen Saxophon-Schule in Simferopol nahe. Es folgten Studien bei Professorin Margarita Shaposhnikova am berühmten Gnessin-Institut in Moskau, Meisterkurse im französischen Gap und schließlich 2004 der Umzug nach Deutschland.

 
Internetseite von Asya Fateyeva:

www.asyafateyeva.com

Repertoire Saxophon & Orchester

SOPRANSAXOPHON & ORCHESTER  
Domenico Cimarosa Concerto*
Andrey Eshpai Concerto
Alessandro Marcello Oboenkonzert c-Moll*
Wolfgang Amadeus Mozart Oboenkonzert C-Dur KV 314*
Heitor Villa-Lobos Fantasia
   
   
ALTSAXOPHON & ORCHESTER  
Pierre-Philippe Bauzin Poème
Luciano Berio Récit (Chemins VII)
François Borne Fantaisie Brillante sur d. airs de Carmen*
Roger Boutry Divertimento
  Sérénade
Eugène Bozza Concertino
André Caplet Légende
Marius Constant Concertante
René Corniot Eglogue et dans pastorale
Edison Denisov Concerto
Claude Debussy Rhapsodie
Fernande Decruck Sonate für Altsaxophon und Orchester
Pierre-Max Dubois Divertissement; Concerto
Anders Eliasson Sinfonia concertante
Alexander Glasunow Concerto op. 109
Ida Gotkovsky Concerto
Edward Gregson Saxophone Concerto
Jacques Ibert Concertino da camera; Variat. Pathétiques
Vincent d´Indy Choral varié op. 55
Pedro Iturralde Pequeña czarda
Lars-Erik Larsson Konzert op. 14
Frank Martin Ballade
Paule Maurice Tableaux de Provence
Darius Milhaud Scaramouche op. 165
Claude Pascal Concerto
Astor Piazzolla Oblivion, Libertango u. a.
Alexandre Rudajev Concerto
Jeanine Rueff Concertino
Florent Schmitt Légende op. 66
Erwin Schulhoff Hot-Sonate (Bearb. R. R. Bennett)
Henri Tomasi Concerto
  Ballade
John Williams Escapades from „catch me if you can“
Takashi Yoshimatsu Konzert „Cyber-Bird“ op. 59
   
   
[* Bearbeitungen]  
   
Weitere Werke auf Anfrage  
   
   
   
[Stand: Ende 2015]